Die Bibel ist für Christen die Heilige Schrift und wird als Wort Gottes bezeichnet. Sie besteht aus dem Alten und dem Neuen Testament. Die Schriften, die in der Bibel enthalten sind, liegen mehr als 1.200 Jahre zurück. Das Wort „Bibel“ hat mehrere Bedeutungen. Von der Bedeutung „Papyrusstaude“, aus der früher Papier gefertigt wurde, über die Bezeichnung für Schriften bis hin zur „Heiligen Schrift“ hat das Wort „Bibel“ viele verschiedene Synonyme. Nicht nur für das Christentum bildet die Bibel die Grundlage, sie ist mit dem Alten Testament auch für das Judentum eine Basis. Vom Islam wird die Bibel teilweise anerkannt, jedoch als Offenbarungszeugnis Allahs.
Es wird gelehrt, dass alle Schreiber der Bibel vom Heiligen Geist gelenkt wurden, also ihre Gedanken und Visionen unter göttlicher Eingebung niedergeschrieben haben.
Die Bibel setzt sich aus vielen Büchern zusammen. Sie beginnt mit dem Ersten Buch Moses, in dem Gott in sieben Tagen die Welt erschaffen hat. Neben den fünf Büchern des Moses folgen verschiedene andere Bücher, die eine Chronik ergeben. In Form der Psalmen, des Hoheliedes und der Weisheit Salomos schließen sich an diese Geschichtsbücher verschiedene Lehrbücher an, bis die Propheten folgen. Sie unterteilen sich in die fünf Großen Proheten, zu denen nicht nur Jeremia allein, sondern die Klagelieder gehören, und die zwölf Kleinen Propheten.
Das Alte und das Neue Testament werden durch die Geburt Jesu Christi voneinander getrennt. Das Neue Testament entstand nach der Geburt Jesu Christi im östlichen Mittelmeerraum. Es beginnt mit den vier Evangelien. Daran schließen sich die Apostelgeschichte, die Briefe des Apostels Paulus und die Katholischen Briefe an, bevor am Ende der Bibel der Apostel Johannes in seiner Offenbarung das Ende der Welt vorhersagt.
Im Laufe der Zeit war die Bibel zahlreichen Anfeindungen ausgesetzt und bleibt auch heute nicht von Kritik verschont. Doch immer wieder sind viele Stellen der Bibel aktuell.